Alphabet of Encounter

don't look at me, see through me and overlook me

 

KUNST DER BEGEGNUNG VII //  ART OF ENCOUNTERING VII
Performance Art aus Asian, der Schweiz und Deutschland
 
1.1 Strukturelles Konzept

Sieben KünstlerInnen aus Asien treffen auf lokale KünstlerInnen in Basel, Burgbrohl, Hildesheim, Hannover und Köln. Ziel dieser Begegnung ist es Methoden, Modelle und künstlerische Strategien zu erproben und zu entwickeln. Thematischer Schwerpunkt ist Ähnlichkeit, Reibung und Andersartigkeit der Modelle, Methoden und Strategien in verschiedene Öffentlichkeiten und mit Publikum in einen Diskurs zu stellen. In einer Serie von Performanceveranstaltungen in Deutschland und der Schweiz werden die KünstlerInnen im urbanen Raum in Form einer 'Stadtpromenadologie' als auch in Veranstaltungsräumen performen.

Die Performancereihe /KUNST DER BEGEGNUNG /wird seit 2005 von Boris Nieslony (D) mit dem Anspruch initiiert, Raum für das performative Experiment und die Begegnung zwischen internationalen und lokalen KünstlerInnen zu schaffen.

Eine Kooperation mit Aktionslabor PAErsche Köln, Art-Lab Kunstpavillon Burgbrohl, ART IG e.V.Hannover, Performance-Art-Research Hildesheim und Interval Essen.

www.kasko.ch   www.asa.de   www.paersche.org
www.maritabullmann.de/interval   www.kunstpavillonburgbrohl.de

1.2 Zeitrahmen und Orte

3.—10. Oktober 2018    Basel: Hafenareal, Kaskadenkondensator (Warteck PP)
10.—15.Oktober 2018   Hannover: ARTiG
15.—19.Oktober 2018   Hildesheim: Universität
19.—23.Oktober 2018   Burgbrohl: Kunstpavillon
23.—27.Oktober 2018   Köln: Orangerie Theater
 
1.3 beteiligte KünstlerInnen in Basel (3.-10. Oktober 2018)
 
aus Asien: Watan Wuma (TW), YehTzu-Chi (TW), Ting Liping (TW), Maruyama Tokio (JP), Jeremy Hiah (SG), Chakkrit Chimnok (TH), Pattree Chimnok (TH),
aus der Schweiz und Deutschland: Simone Etter, Jasmin Glaab, Gregory Hari, Sibylle Hauert, Gisela Hochuli, Dawn Nilo, Dorothea Rust, Marianne Papst, Joëlle Valterio und PAErsche (DE)
 
1.4 Organisationsteam und Projektleitung in Basel
 
Gisela Hochuli Kuratorin, Budget
Marianne Papst Kuratorin, Organisatorin, Gesuchstellende, Budget
Simone EtterKünstlerin, Kuratorin, Gesuchstellende

1.5 Programm Basel

Die KünstlerInnen aus Asien werden acht Tage lang in Basel sein. Die ersten zwei Tage sind als Vorbereitungszeit für die Performances, zum gegenseitigen Kennenlernen, Austausch und gemeinsamen Vorbereiten.

Mittwoch, 3. Oktober 2018
Ankunft der Künstler*nnen aus Asien und der Schweizer Künstler*innen in Basel
19h Essen (Kasko)

Donnerstag, 4. Oktober 2018
Besichtigung der Auftrittsräume Stadtrundgang und Besichtigung und Erkundung
des Hafenareals. Treffpunkt IRMA&FRED: Möglichkeiten für Materialbeschaffung, Austausch und Diskussion
18 H Essen im Kasko
Der Kaskadenkondensator besteht seit 1994 und ist ein eigenständiger Projektraum für aktuelle Kunst und Performance innerhalb des Werkraum Warteckk pp. Er versteht sich als ein Ort der Vermittlung und des experimentellen, forschenden und prozesshaften Kunstschaffens mit Schwerpunkt auf Performance und anderen performativen Ausdrucksformen. Er spielt unter den Basler Kunstinstutionen als komplementärer Kunstort eine eigenständige Rolle. Der Kasko ist ein umtriebiger Ort, es finden übers Jahr viele verschiedene Veranstaltungen von verschiedenen Szenen kuratiert statt. Ein Anliegen des Kasko ist es, jungen Künstler*innen und Kunstvermittler*innen einen Freiraum für Experimente zu gewähren.
20 H Open Session im Kasko

Freitag, 5. Oktober 2018
18h Essen im Kasko
20h Open Session im Kasko

Samstag, 6. Oktober 2018
ab 10 H Konzeption, technischer Support, Hauptproben
18 H Essen (Mitarbeitende/KünstlerInnen)
19—23.30 H öffentliche Performanceveranstaltung im Kasko

Sonntag, 7. Oktober 2018
15—18 H Performances im öffentlichen Aussenraum im Hafenareal: Da das Areal sehr gross ist, wurde der Aktionsraum auf einen bestimmten Abschnitt eingeschränkt.
Das Hafenareal ist eine Zwischennutzung. Es wird als 'kultureller Freiraum am Wasser' gehandelt und scheint die Ausgehmeile und der Hotspot für Chillenden, freizeitsuchende Singles und Familien, Joggende und andere Sporttreibenden zu sein. Das Gelände ist 'bewuchert' mit wilden Bauten und Kontainern, die Café-Shops, Restaurant, Bars, Kunstexperiment und Arbeitsort von Künstler*innen sind. Auch ein Sportzentrum befindet sich hier. In einem kleineren Teil haben Menschen das Areal zu Wohn- und Lebenszwecken besetzt, angeschrieben ist es mit 'Hafenscharte'. Diese Bezeichnung macht Anspielung an das Wort 'Hasenscharte', was als eine Manifestation gelesen werden kann, eine Hemmung für die verdächtige Zukunft der Gentrifizierung zu sein.
19 H Essen im Platanenhof

Montag, 8. Oktober 2018
19 H Essen im Kasko
20 H Artist Talk im Kasko: Performance Kunst in Asien

Die Gespräche und Reflexionen fanden bilateral statt, es wurden hierfür keine offiziellen Gesprächs- und Diskussionsrunden organisiert. Der Austausch mit den asiatischen Künstler*innen war intensiv, wir nahmen an den gezeigten Arbeiten gegenseitig Anteil. Nichtsdestotrotz hätte ich mir eine gemeinsame Schlussrunde gewünscht, um auch zu erfahren, wie die Erfahrung für die aisiatischen Künstler*innen, ihre Performances in diesem Rahmen hier in Basel zu zeigen, gewesen ist.
Die Verpflegung war vorbildlich organisiert, es lagen immer Snacks bereit. Zu Mittag gab’s Suppe oder aufgewärmtes Essen vom Abend vorher. Jeden Abend kochte ein anderes Team eine frische Mahlzeit, die sowohl den  asiatischen als auch den Schweizer-Tischgästen mundete. Das Essen und die Zeit davor und danach waren eigentlich der zentrale Treffpunkt für Austausch.